Was hier nach 11 Jahren endet…

ist an vielen anderen Orten gerade erst am Entstehen…

In gerade einmal acht Wochen entstanden aus 367 bunten Containern zwei Wohngebäude – und veränderten die Nachbarschaft um sich herum. Anders als normale Gebäude waren sie von Anfang an dazu bestimmt, nicht für immer zu bleiben. Das Containerdorf bildete einen temporären Standort im berlinweiten Netz von Unterkünften für geflüchtete Menschen. Durch mehrere Verlängerungen überstieg seine tatsächliche Lebensdauer die ursprünglichen Pläne und betrug letztendlich elf Jahre. Der damals vorhandene Plan vom Bau einer Schulturnhalle wird in den kommenden Jahren umgesetzt. Und doch stellt sich die Frage: Was wird bleiben vom Containerdorf?

„Mein Appell an alle, die in einer Gegend wohnen, wo jetzt neue Unterkünfte entstehen: Kommt mit den Leuten in Kontakt. Das Wichtigste ist, wirklich miteinander zu sprechen. Wenn man das macht, hat man wunderschöne Erinnerungen später.“ (Peter Hermanns, Internationaler Bund, Leiter der Unterkunft, 2014–2021)

„Hier habe ich mich zum ersten Mal als Mensch in Deutschland gefühlt.“ (Belaid, Bewohner)

„Orte wie die Gemeinschaftsunterkunft Alfred-Randt-Straße sehen von außen vielleicht aus wie ein Gebäude. Aber innen wird ein ganzes Leben gelebt. Manchmal voller Schmerz, manchmal voller Hoffnung!“ (Ladin, Ehrenamtliche)

„Die Angst ist die erste Reaktion, die ich eigentlich überall mitbekomme. Wenn sie irgendwo ein Flüchtlingsheim bauen, dann sind die Anwohner erst mal dagegen. Grundsätzlich. Die wissen gar nicht, was auf sie zukommt. Wenn du aber Kontakt suchst zu dem Heim, wie wir Ehrenamtliche im Begegnungscafé und in der Kleiderkammer, dann lernst du die Menschen kennen und alles ist anders. Da haben wir uns gefreut und dann haben sie sich gefreut. Dann war alles gut so.“ (Gerd, Ehrenamtlicher, Kleiderkammer und Begegnungscafé, seit 2015)

Konflikt und Heilung

Für einen Großteil der geflüchteten Menschen boten die Wohncontainer zum ersten Mal Schutz und Sicherheit, nachdem traumatische Flucht- und Kriegserfahrungen sie bis hierher geführt hatten. Sie fanden Ruhe und die Grundlagen, um Schritt für Schritt ein neues Leben aufzubauen. Dies beinhaltete auch, ihr bisheriges Leben aufzugeben und Familie und Freunde zurückzulassen, ohne sicher sein zu können, wie es am neuen Ort für sie ausgehen würde. Würden sie bleiben können? Würden sie nicht nur physisch, sondern auch sozial und emotional in der neuen Gesellschaft ankommen? Dennoch greift die Wahrnehmung von geflüchteten Menschen in einer bloßen Opferrolle zu kurz. Zu selten wird gesehen, wie viel Mut und innere Resilienz diese Situation den Einzelnen abverlangt.

Für die Nachbarschaft wurde eine bestehender Alltag aufgewühlt. Die Auswirkungen von entfernten Kriegen und multikulturelle Realitäten, mit denen man vorher nicht vertraut war, kamen im eigenen Viertel an. Eine anfängliche Abwehr war die natürliche Reaktion, wie sie an allen Standorten von geplanten Geflüchtetenunterkünften auftritt. Doch das Allende-Viertel hat gezeigt, dass sich ein Kiez nicht von rechten und rechtsextremen Kräften vereinnahmen lassen muss, sondern eine eigene Stimme entwickeln kann. Nachbarschaften sind weder homogene Gruppen noch statische Zustände. Sie sind selbst vielfältig und ständig in Veränderung begriffen. Wenn sich die lokalen Akteurinnen und Akteure miteinander organisieren können, entsteht ein Netzwerk von Ressourcen, das oft über den ursprünglichen Zweck hinausgeht. Ob sich solche Netzwerke über lange Zeit tragen können, hängt stark von den persönlichen Situationen Einzelner ab – aber auch von den Rahmenbedingungen, die Politik und Verwaltung dafür schaffen.

Für die verschiedenen Verwaltungen auf Landes- und Bezirksebene waren die Jahre 2014 und 2015 Marathon und Sprint zugleich. Innerhalb kürzester Zeit mussten die Unterkunftskapazitäten massiv nach oben geschraubt werden. Die Neugründung des Landesamtes für Flüchtlingsangelegenheiten (LAF) im Jahr 2016 führte zu einer Verbesserung der Arbeitsfähigkeit. Zehn Jahre später steht der nächste Entwicklungsschritt bevor: Aus dem LAF wird das LUF – Landesamtes für Flüchtlingsangelegenheiten und Unterbringung – und bringt damit die „Gesamtstädtische Steuerung der Unterbringung wohnungsloser Menschen“ (GStU) voran. Allen Menschen in Berlin soll im Wohnungsnotfall nach einheitlichen Qualitätsstandards geholfen und die zuständige Verwaltung entlastet werden. Für diese Ziele kann von der gesammelten Expertise des LAF profitiert werden. Dennoch bleibt die nachhaltige und krisenfeste Planung staatlicher Unterkünfte Verhandlungssache zwischen ökonomischen und politischen Interessen.

Allein und Gemeinsam

Die Gesamtlage von immer mehr schutzsuchenden Menschen, überlasteten Verwaltungen und medialer Sichtbarkeit veranlasste unzählige Menschen, sich vor Ort zu engagieren. Ehrenamtliche aus der Nachbarschaft und darüber hinaus machten die Situation zu ihrem persönlichen Anliegen und fanden die verschiedensten Bereiche, um sich einzubringen. Von der Kleiderkammer bis zum Deutschunterricht, vom Kaffeekochen bis zur Ämterbegleitung – jedes Anpacken, jede Spende, jedes Lächeln half den Menschen im Containerdorf. Auch der Kiez im Ganzen erfuhr durch das Engagement dieser Einzelpersonen und Gruppen eine neue Aufmerksamkeit und Lebendigkeit. Projekte, die sich sowohl an die neue als auch an die alteingesessene Bevölkerung richteten, wurden in nachbarschaftlichen und institutionellen Kooperationen umgesetzt. Aus diesen verbindenden Aktivitäten sind besonders wertvolle Erfahrungen von Gemeinschaft und Selbstwirksamkeit entstanden. Viele der Engagierten von damals gestalten auch heute noch das Miteinander im Allende-Viertel aktiv mit, z. B. am Runden Tisch Allende-Viertel oder im Förderverein des KIEZKLUBS im Allende I. Sie kamen freiwillig – und sind bis heute unersetzlich. 

Davor und Danach

Das erste Containerdorf Berlins existierte in einer politisch aufgeladenen Zeit – von Angela Merkels „Wir schaffen das“ bis zu Friedrich Merz’ „Problem im Stadtbild“ zehn Jahre später. Für die Menschen vor Ort waren es vor allem ganz persönliche Erfahrungen von Verlust, Neubeginn, Überforderung und Begegnung. Diese Ausstellung hat einen Einblick gegeben in ausgewählte Ausschnitte von Prozessen und Veränderungen, so wie sie sich an vielen anderen Orten auch zugetragen haben und zutragen werden. Es ist keine abgeschlossene Geschichte, sondern eine in ständiger Wiederholung, von der wir alle selbst ein Teil sind.

Im Jahr 2017 pflanzten Ehrenamtliche „Berlinde“, einen jungen Lindenbaum, im Eingangsbereich vom Gelände der Unterkunft. In den letzten Jahren ist sie auf fast zwei Meter Größe angewachsen. Bevor die Container und das gesamte Gelände verschwanden, wurde Berlinde von den Ehrenamtlichen in einer spontanen Rettungsaktion ausgegraben und direkt gegenüber, an der Kinder- und Jugendfreizeitstätte Würfel, neu eingepflanzt. Sie wird als Zeugin der Geschichte von Berlins erstem Containerdorf dauerhaft vor Ort bleiben – und weiter wachsen.

Aufgetischt!

Wenn über Migration im Allgemeinen oder Flucht im Speziellen die Rede ist, scheint es völlig natürlich, dass wir Zahlen verwenden. Es ist wie ein Reflex. Fast jede Berichterstattung beginnt meist nicht nur mit einer, sondern mit einer Reihe von Zahlen. Entgegen dem Automatismus hat diese Ausstellung bewusst auf die Beschreibung von Menschen in Form von Zahlenangaben verzichtet. Schon gemerkt? Und sie endet mit der Frage: Auf welchem Weg glauben Sie oder glaubst du, die unbekannten Menschen am Tisch besser kennenlernen zu können – über die Rezepte auf der Telleroberseite oder über die Zahlen auf der Tellerunterseite?

Zahlen haben Macht – und manipulieren die Wirklichkeit. In einer unübersichtlichen oder emotionalen Debatte wirken Zahlen meist wie „handfeste Fakten“, die sich gegen subjektive Meinungen behaupten können. Doch es gibt keine „neutralen Zahlen“. Stattdessen handelt es sich um einen Ausschnitt der Wirklichkeit, die wesentlich größer und komplexer ist. Für das Verständnis von Zusammenhängen spielen die „nackten Zahlen“ oftmals gar keine Rolle. Nur, wenn das Zählen eine Voraussetzung für die Bearbeitung ist, z. B. bei der Bereitstellung von Unterkünften, Kita-, Schulplätzen usw., oder für wissenschaftliche Studien, erfüllen sie tatsächlich einen Zweck. In der öffentlichen Meinungsbildung hingegen sind sie weder Arbeitswerkzeug noch Verständnishilfe, sondern dienen als Instrument zur Stimmungsmache. Sie lenken die Aufmerksamkeit auf Teilaspekte, ohne dies kenntlich zu machen. Sie dramatisieren Vorgänge, die in einem anderen Licht normal erscheinen würden. Letztlich täuschen sie eine Absolutheit vor, die es nicht gibt. Wir glauben, wir brauchen das „Wie viele“, um zu definieren, über was oder über wen wir reden. Dabei erschwert genau dieser Mechanismus des „Darüber-Redens“ das „Miteinander-Reden“. Zahlen und Statistiken verwandeln Flucht und Migration in leblose, zählbare Dinge und verhindern, das zu sehen, was sie eigentlich sind: individuelle Entscheidungen und Schicksale von Menschen.

  • Ghalieh mahi /قلیه ماهی
    1. Ghalieh mahi ist ursprünglich ein würziger Fischeintopf aus dem Iran. Diese Variante besteht aus Bratkartoffeln, Fisch und frischen Bohnen und stellt eine Hommage an das traditionelle Gericht dar.
  • Internationale Migrantinnen und Migranten: Geschätzt 304 Millionen Menschen weltweit leben außerhalb ihres Heimatlandes (Quelle: Vereinte Nationen, Stand 2024)
    1. 1990: (geschätzt 154 Millionen) = 2,9 % der Weltbevölkerung
    2. 2024: leichter Anstieg auf 3,7 % der Weltbevölkerung
  • Geschmorter Kohl (Тушеної капусти)
    Den Kohl nicht zu grob hacken. Dazu geben wir eine angebratene Mischung: geschmolzene bzw. angeschwitzte Zwiebeln und gedünstete Möhren. Tomatenmark wird hier nicht hinzugefügt. Außerdem kommen gemahlener Pfeffer, ein Lorbeerblatt und Dill dazu. Alles in einen Topf geben und bei schwacher Hitze schmoren lassen, bis es fertig ist. Falls nötig, etwas Zitronensäure hinzufügen. Der Kohl wird besonders gut, wenn man Rippchen hat, die zuerst von beiden Seiten angebraten wurden.
  • Gewaltsam Vertriebene: 117,3MillionenMenschen sind weltweit auf der Flucht, das sind 1 von 70 Menschen. (Quelle: UNO Flüchtlingshilfe, Mitte 2025)
    1. 50,9 Millionen Asylsuchende, Flüchtlinge und anderweitig Schutzbedürftige leben außerhalb ihres Heimatlandes. Das heißt, jede/r sechste internationale Migrant oder Migrantin ist geflüchtet – das ist der höchste Anteil seit Anfang der Aufzeichnungen 1950.
    2. 66,4 Millionen sind Binnenvertriebene innerhalb ihres Heimatlandes. Ca. 41% der 117,3 Millionen, also knapp 49 Millionen, sind Kinder unter 18 Jahren.
  • Mitgebrachte Leckereien
    Bei Treffen und Veranstaltungen engagierter Ehrenamtlicher gehören nicht nur Austausch und gemeinsame Aktivitäten dazu. Immer wieder bringen Teilnehmende auch kleine Leckereien wie Torten, Pfannkuchen, Dominosteine oder Kekse mit. Diese süßen Beiträge sorgen für eine angenehme Atmosphäre, fördern das Miteinander und zeigen auf schöne Weise die Wertschätzung und den Gemeinschaftssinn innerhalb des Ehrenamts.
  • Bei allen Veränderungen der absoluten Zahlen bleiben zwei Trends nahezu konstant:
    66 % aller Geflüchteten leben in den unmittelbaren Nachbarländern.
    71 %aller Geflüchteten werden von Ländern mit niedrigem oder mittlerem Einkommen aufgenommen. (Quelle: UNO Flüchtlingshilfe, Mitte 2025).
    Ein Blick auf die Hauptaufnahmeländer verrät also auch die größten Krisenherde, die Menschen zur Flucht veranlassen.
    Aufnahmeland / Geflüchtete gesamt / größtes Herkunftsland
    1. Kolumbien (2,8 Millionen) > Venezuela
    2. Deutschland (2,7 Millionen) > Ukraine
    3. Türkei (2,7 Millionen) > Syrien
    4. Iran (2,5 Millionen) > Afghanistan
    5. Uganda (1,9 Millionen) > Südsudan
    6. Pakistan (1,5 Millionen) > Afghanistan
    7. Tschad (1,4 Millionen) > Sudan
  • 2024 lebten in Deutschland knapp 6,5 Millionen Menschen, die seit 2015 eingewandert sind (Quelle: Statistisches Bundesamt, 2026).
    1. 4,2 Millionen wanderten in den Jahren von 2015 bis 2021 ein, vornehmlich aus Syrien (716.000), Rumänien (300.000) und Polen (230.000).
    2. 2,2 Millionen Menschen wanderten von 2022 bis 2024 ein, vornehmlich aus der Ukraine (843.000), Syrien (124.000) und der Türkei (112.000).

Ausländische Bevölkerung von insgesamt 14 Millionen im Jahr 2024 nach aufenthalts­rechtlichem Status:

Quelle: Ausländerzentralregister (AZR)

  • EU-Freizügigkeit oder anders befreit > 46,4 %
  • Bildung oder Erwerbstätigkeit > 6,3 %
  • Humanitäre Gründe > 21,1 %
  • Familiäre Gründe > 8,8 %
  • Sonstige > 1,1 %
  • Antrag gestellt > 9,7 %
  • ohne Aufenthaltstitel > 6,3 %
  • Malfouf /  ملفوف
    • Den Kohl vorbereiten und in mittelgroße Blätter teilen. Den Reis gut waschen und abtropfen lassen, dann Reis mit Hackfleisch mischen und Gewürze, Salz, schwarzen Pfeffer, gemahlenen Zimt sowie die Hälfte der Butter und die Hälfte des Olivenöls hinzufügen. Die Kohlblätter mit der Mischung füllen. Die Tomate in Scheiben schneiden und auf den Boden des Topfes legen, dann alle Kohlrouladen dicht im Topf anordnen und geschnittene Gemüsestücke zwischen die Kohlrouladen legen. 100 g Tomatenmark, Salz sowie die restliche Butter und das restliche Olivenöl mit etwas Wasser mischen und über das Gericht geben. Den Topf auf hohe Hitze stellen, bis alles zu kochen beginnt, danach die Hitze auf mittlere Stufe reduzieren und etwa 1 Stunde und 15 Minuten köcheln lassen.
  • Asylsuchende
    • Ankunft – Äußerung des Asylgesuchs – Registrierung
      Dokument: Ankunftsnachweis
      Unterbringung: Ankunftszentrum, Ankerzentrum, Erstaufnahmeeinrichtung
    • Verteilung auf die Bundesländer
      Computerprogramm EASY ermittelt, u.a. mit dem „Königsteiner Schlüssel“, das zuständige Bundesland.
  • Asylbewerberinnen und Asylbewerber
    • Persönlicher Antrag auf Asyl beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF)
      Dokument: Aufenthaltsgestattung
      Unterbringung: Gemeinschaftsunterkunft
    • Bestimmung des zuständigen EU-Mitgliedstaates (Dublin-Verfahren)
      → eventuell Überstellung an anderes EU-Land
    • Persönliche Anhörung beim BAMF und Entscheidung
      Basierend auf Einzelschicksal
      • Negativ – Verpflichtung zur Ausreise, ggf. Abschiebung. Eine vorübergehende Aussetzung der Abschiebung ist eine Duldung. / Möglichkeit zu klagen
      • Positiv – Aufenthaltserlaubnis in einer von vier Schutzformen: Flüchtlingsschutz, Asylberechtigung, subsidiärer Schutz, Nationales Abschiebungsverbot
  • Georgische Küche / ქართული სამზარეულო
    Die georgische Küche bietet viele traditionelle Gerichte, darunter Chatschapuri, Mzwadi und Chinkali. Chatschapuri ist ein frisch gebackenes Brot, das mit geschmolzenem Käse gefüllt ist und oft warm serviert wird. Mzwadi besteht aus Fleischstücken, die auf Spieße gesteckt und über offenem Feuer gegrillt werden. Chinkali sind große Teigtaschen mit einer würzigen Fleisch- und Brühefüllung, die beim Essen zuerst ausgesogen und dann gegessen werden. Diese Gerichte gehören zu den bekanntesten Spezialitäten Georgiens.
  • 36.954 Menschen wurden im März 2026 vom Berliner Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten untergebracht (Quelle: LAF Berlin).
    • Das sind Menschen, die ein Asylbegehren geäußert haben (= Asylsuchend), die einen Asylantrag gestellt haben (= Asylbewerberinnen), die einen Aufenthaltstitel erhalten haben, aber keinen Wohnraum finden, und Geflüchtete aus der Ukraine, die keinen Asylantrag stellen, aber ein Recht auf Unterbringung haben.
    • Im Land Berlin werden 5% der Asylsuchenden, die bundesweit registriert werden, aufgenommen und versorgt. Die Quote beruht auf dem „Königsteiner Schlüssel“ (Zusammensetzung: zwei Drittel Steueraufkommen und ein Drittel Bevölkerungszahl der Länder, wird jährlich neu berechnet) und wird mit dem Computerprogramm EASY (Erstverteilung Asylbegehrende) ermittelt.
  • Ukrainisches Borschtsch / Український  борщ
    Für Borschtsch 500 g Schweinefleisch mit Knochen in etwa 2–2,5 Liter Salzwasser 40–60 Minuten kochen, dann Fleisch vom Knochen lösen und in Stücke schneiden. Zwiebeln, Karotten und geriebene Rote Bete in etwas Öl anbraten, Tomatenmark zugeben und kurz mitbraten. Kartoffeln und Kohl in die Brühe geben und etwa 10 Minuten kochen, dann das angebratene Gemüse und Bohnen hinzufügen und weitere 10–15 Minuten köcheln lassen. Zum Schluss Knoblauch, Petersilie und Dill einrühren und mit Salz, schwarzem Pfeffer und etwas Essig abschmecken. Fleisch zurück in die Suppe geben und heiß servieren.
Vom 11. Mai bis 08. Juni im Rathaus Treptow, Neue Krugallee 4, 12435 Berlin
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